100 Pro Reanimation

100 Pro Reanimation

„Ich wusste nicht, wie es richtig geht, aber ich habe einfach gedrückt“

So beschreibt Renate H. (59 Jahre) die Herzdruckmassage, mit der sie ihrem Mann nach einem plötzlichen Herzstillstand das Leben rettete. Deutschland braucht mehr Ersthelfer, denn die aktuelle Bilanz ist alarmierend: Nur 15 Prozent der Bundesbürger helfen im Ernstfall. Oft aus Unwissenheit oder falscher Scham. Dabei kann Wiederbelebung so einfach sein: „Prüfen. Rufen. Drücken!“ sind drei leicht zu merkende Schritte bei einem Herzstillstand: Reaktion und Atmung checken, Notruf 112 wählen und die Herzdruckmassage sofort beginnen. So kann die Überlebenschance verdoppelt bis verdreifacht werden.“, ermutigt Dr. Thomas Trapp, Chefarzt Anästhesie, der GFO Kliniken Troisdorf.

 

Herzstillstand? Jede Sekunde zählt!

Jeder kann in die Lage geraten. Der plötzliche Herztod ist mit schätzungsweise bis zu 100.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland.

Bereits drei Minuten nach einem Herzstillstand wird das Gehirn nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt – es treten unwiderrufliche Schäden auf. Mit einer einfachen Herzdruckmassage kann der Restsauerstoff im Blut zirkulieren und so bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Überlebenswahrscheinlichkeit entscheidend erhöhen.

 

Leben retten ist einfach – jeder kann es!

Warum fehlt der Mut? „Oftmals sind viele Menschen im Ernstfall überfordert, weil sie zuerst an die stabile Seitenlage oder den Wechsel zwischen Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung denken. Dass eine Herzdruckmassage ausreicht, wissen viele nicht.“, erklärt Mitja Miesen, Stellvertretender Pflegedienstleister. „Man kann nichts falsch machen!“.

Auch ohne Ersthelferkenntnisse ist es einfach, Leben zu retten: Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft.  

 

 

Workshop für Unternehmen

Im Rahmen der Aktion „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ möchten die GFO Kliniken Troisdorf das Selbstvertrauen der Troisdorfer in ihre eigenen Fähigkeiten als Ersthelfer stärken –
für mehr gerettete Leben.

Ausgestattet mit einem der modernsten Patienten-Simulatoren unserer Region bieten die Klinken allen interessierten Bürgern und Ersthelfen in Troisdorfer Unternehmen dafür Workshops und Informationsveranstaltungen an.
Mehr Infos unter: gfo-kliniken-troisdorf.de

Workshop-Termine für Unternehmen: 
Mitja.Miesen(at)johannes-krankenhaus.com

Wichtige Fragen & Antworten

Ist eine Mund-zu-Mund-Beatmung notwendig?
Die Mund-zu-Mund-Beatmung ist nicht die entscheidende Maßnahme bei Menschen mit plötzlichem Herzstillstand. Lebensrettend ist die Herzdruckmassage.

Ist bei einem Herzstillstand die stabile Seitenlage wichtig?
Nein, denn der Betroffene kann auf diese Weise weder beatmet noch wiederbelebt werden.

Kann ich rechtlich belangt werden, wenn ich etwas falsch mache?
Sie können nichts falsch machen! Jede Hilfe ist erste Hilfe.

Wo und wie schnell muss ich drücken?
Drücken Sie fest in der Mitte des Brustkorbs mindestens 100 Mal pro Minute. Das entspricht einem Disco-Beat. Denken Sie an einen Song, wie „Stayin` Alive“ von den BeeGees

Allgemeine Informationen

GFO Kliniken Troisdorf – Betriebsstätte St. Johannes Sieglar
Wilhelm-Busch-Straße 9
53844 Troisdorf (Sieglar)

Tel.: 02241 488-0
Fax: 02241 488-303

E-Mail:
info(at)johannes-krankenhaus.com

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