Ablauf

Vorbereitung auf die Anästhesie

In einem unterschiedlich großen Zeitabschnitt vor der Anästhesie (spätestens am abend) wird ein Vorbereitungs- und Aufklärungsgespräch, ein so genanntes Prämedikations-gespräch, mit Ihnen geführt. Im Rahmen dieses Gespräches können alle anstehende Fragen geklärt werden. Es erfolgt die Auswahl des geeigneten Anästhesieverfahrens in direkter Absprache mit Ihnen und Sie werden über mögliche Komplikationen und Probleme aufgeklärt. Unabhängig von dem geeigneten Anästhesieverfahren sollten Sie folgende Verhaltensregeln beachten:

  • 6 Stunden vor der Anästhesie sollten Sie nichts mehr essen, 4 Stunden vorher nichts mehr trinken. Dies gilt auch, wenn eine  Regionalanästhesie durchgeführt wird.
  • Herausnehmbare Zahnteile/ Zahnprothesen dürfen nicht mit in den OP genommen werden und sollten auf der Station zurückgelassen werden. Gleiches gilt auch für Brillen, Kontaktlinsen und Schmuck.
  • Raucher sollten möglichst frühzeitig das Rauchen einschränken und am Anästhesietag nicht mehr rauchen.
  • Sofern Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten Sie die weitere Einnahme dieser Medikamente am Anästhesietag mit Ihrem Anästhesisten vorher besprechen. .

Der Ablauf am Anästhesietag

In der Regel erhalten Sie am Vorabend und am Morgen des Eingriffs Medikamente zur Vorbereitung auf die Anästhesie. Kurz vor dem geplanten Beginn werden Sie in Ihrem Bett in Begleitung einer Stationsschwester zum Operationsbereich gebracht. Ein Operationspfleger bringt Sie anschließend in einen Vorbereitungsraum für die Anästhesie, wo Sie von unserem Anästhesie-Fachpflegepersonal und Ihren Anästhesisten weiter betreut werden. 

Zur Vorbereitung werden Sie nun mit mehreren "Kabeln" und "Schnüren" an einen Überwachungsmonitor angeschlossen, der alle lebenswichtigen Organfunktionen aufzeigt und überwacht. (EKG, Blutdruck, Atmung, usw.) Anschließend wird noch ein so genannter "Infusionstropf" angelegt, über den auch alle Medikamente verabreicht werden können. Alle weiteren Vorbereitungen und Abläufe sind abhängig von der geplanten Anästhesie-Technik (Allgemein- oder Regionalanästhesie) und werden Ihnen im einzelnen im Rahmen des Vorbereitungsgesprächs erläutert.


Nach der Anästhesie

Mit Ausnahme weniger Eingriffe werden Sie nach Abschluss der Anästhesie in unserem Aufwachraum gebracht und dort unter Aufsicht des Fachpersonals überwacht und weiter betreut. Dies beinhaltet auch die Therapie eventuell vorhandener Schmerzen, Übelkeit oder sonstiger Probleme.
Die Dauer des Aufenthalts im Aufwachraum ist abhängig von verschiedenen Faktoren (Anästhesie-Technik, Art des Eingriff, usw.) und kann vorher nicht genau festgelegt werden. 

Nach größeren, längeren oder schwierigen Operationen oder beim Vorliegen von bestimmten Vorerkrankungen kann es notwendig sein, Sie anschließend auf einer Intensivstation weiter zu betreuen. Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, werden Sie stets von einer Krankenschwester/-pfleger in ihrem Einzel - oder Doppelzimmer betreut. Eine Ärztin oder ein Arzt steht Ihnen jederzeit rund um die Uhr zur Verfügung. Zu ihrer Sicherheit werden Sie kontinuierlich durch medizinisch-technische Geräte und über eine zentrale Überwachungseinheit (Monitor) überwacht. 

Unter Umständen unterstützen Beatmungsgeräte Ihre Atmung, bis sich Ihr Zustand stabilisiert hat und Sie wieder selbständig allein atmen können. In dieser Zeit werden Sie durch Medikamente in einem narkoseähnlichen künstlichen Schlaf gehalten.
Sofern Sie nicht essen können oder aus medizinischen Gründen nicht dürfen, werden Sie künstlich ernährt. Dies geschieht entweder über eine so genannte Magensonde oder über einen Venenkatheter durch Infusion von Nährstoffen.
Wenn sich Ihr Zustand verbessert hat, werden Sie anschließend auf eine andere Station verlegt.

Allgemeine Informationen

GFO Kliniken Troisdorf – Betriebsstätte St. Johannes Sieglar
Wilhelm-Busch-Straße 9
53844 Troisdorf (Sieglar)

Tel.: 02241 488-0
Fax: 02241 488-303

E-Mail:
info(at)johannes-krankenhaus.com

Babygalerie

Babygalerie

Besuchen Sie unsere Babygalerie

mehr