Diagnostik und Therapiemöglichkeiten

Diagnose

 

Blutungen

Akute Blutungen aus Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm und Dickdarm können notfallmäßig zu jeder Tageszeit endoskopisch behandelt werden. Dafür stehen vor allem vier Methoden zur Verfügung:

  • Unterspritzung
  • Clips
  • APC
  • Gummibandligatur

Polypen

Die Entfernung polypöser Gewebsstrukturen aus dem Magen, Duodenum, insbesondere aber auch aus dem Dickdarm wird mit unterschiedlichen Techniken regelmäßig vorgenommen. Auch großflächige Polypen können heute sicher endoskopisch entfernt  und müssen nur noch in Einzelfällen Operationen zugeführt werden.

 

Therapiemöglichkeiten

An dieser Stelle möchten wir Sie über die Therapiemöglichkeiten in unserer Endoskopieabteilung informieren.

Argonplasmakoagulation (APC)

Sollten im Gastrointestinaltrakt zu Blutungen neigende Gefäßmissbildungen entdeckt werden, so werden sie mit therapiert. Diese Methode wird auch zur Tumorverkleinerung oder zur Blutstillung eingesetzt.

Gummibandligatur

Behandlung von Krampfadern in der Speiseröhre durch Gummibandligatur ist eine risikoarme und sehr effektive Maßnahme zur Vorbeugung oder Behandlung von Blutungen. Nach neuestem Kenntnisstand erfolgt günstiger Weise eine Kombination mit einer anschließenden Betablockermedikation. Alternative zur Gummibandligatur ist die Injektionsbehandlung, die aber in letzter Zeit in den Hintergrund getreten ist.

Stents / Dilatationsbehandlung

Vor allem in der Speiseröhre und im Bereich der Gallenwege ist es bei tumorbedingten oder durch Entzündungen hervorgerufene Verengungen (sog. Stenosen) erforderlich, die Durchgängigkeit mit Hilfe von Stents aus Metallgittern oder Plastikröhrchen sicher- zustellen.Bei gutartigen Erkrankungen mit Stenosen ist es aber häufig möglich durch Ballon- dilatation oder schrittweise Aufdehnung mit konisch zulaufenden flexiblen Kunststoff- stäben  Engen zu beseitigen.

Allgemeine Informationen

GFO Kliniken Troisdorf – Betriebsstätte St. Johannes Sieglar
Wilhelm-Busch-Straße 9
53844 Troisdorf (Sieglar)

Tel.: 02241 488-0
Fax: 02241 488-303

E-Mail:
info(at)johannes-krankenhaus.com

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