Presse-Mitteilungen

Eine der bundesweit ersten Comprehesive Stroke-Units geht im St. Johannes Krankenhaus Sieglar in Betrieb

Schlaganfall-Behandlung nach neuesten und internationalen Standards.
Die Klinik in Sieglar nimmt erneut Vorreiterrolle ein.


Heute ist alles englisch: sogar der Schlaganfall!  Das ist manchmal lästig, macht aber auch Sinn.

Damit alle Menschen, die in Deutschland einen Schlaganfall erleiden nach einheitlichen Standards behandelt werden, sind die Spezialstationen zur Behandlung des Schlaganfalls, die sogenannten

„Stroke Units“, durch die Deutsche Schlaganfallgesellschaft zertifiziert. Die Standards sind inzwischen international anerkannt, daher die englische Ausdrucksweise.

Die für den Rhein-Sieg-Kreis zuständige „Stroke Unit“ befindet sich im St. Johannes Krankenhaus in Troisdorf Sieglar und existiert dort bereits seit 15 Jahren.

Jetzt erfolgte die Rezertifizierung mit der Erweiterung zur „Comprehensive Stroke Unit“.

In „Comprehensive Stroke Units“ ist sichergestellt, dass die Akuttherapie der Schlaganfall-Patienten mit einer frühen Mobilisations- und Rehabilitationsbehandlung kombiniert wird. Die Verschmelzung dieser beiden Therapieprinzipien führt nach Auswertung der aktuellsten Studienlage zu besseren Behandlungs­ergeb­nissen. 

Im Klinikalltag bedeutet das: Ein Patient, der einen Schlaganfall erlitten hat, muss zunächst im Überwachungsbereich der Station wie auf einer Intensivstation beobachtet werden. Dazu wird der über Kabel mit mehreren Messgeräten verbunden, die Ergebnisse werden auf einem Monitor sichtbar. Bei Abweichung der gemessenen Werte von zuvor eingestellten Grenzen ertönt ein Alarm, sodass Komplikationen im Verlauf der Erkrankung sofort bemerkt und darauf reagiert werden kann.

Nach Stabilisierung der akuten Erkrankung kann dann eine Verlegung in den sogenannten Frührehabilitationsbereich der Station erfolgen. Hier steht die Mobilisierung des Patienten im Vordergrund, der Patient soll alle noch vorhandenen körperlichen Funktionen einsetzen, um die eingetretenen Behinderungen auszugleichen. Hierzu gibt es ein komplexes pflegerisches und therapeutisches Konzept.

Die Schlaganfallstation im St. Johannes Krankenhaus in Troisdorf Sieglar gehört zu den ersten in Deutschland, die das Zertifikat „Comprehensive Stroke Unit“ erhält. Voraussetzung ist die unmittelbare räumliche Zusammengehörigkeit des Akutbereiches mit dem Frührehabilitationsbereich. Außerdem müssen die Patientin durchgehend durch das gleiche Team betreut werden.

Einladung zum Schlaganfall-Aktionstag 2012

In Deutschland erleiden in jedem Jahr 200.000 Menschen einen Schlaganfall!

Der Schlaganfall ist damit nach dem Herzinfarkt und Krebs die dritthäufigste Todesursache!

Mit dem jährlich durchgeführten Aktionstag möchte die Klinik in Sieglar zeigen, wie Besucher:

  • das Risiko eines Schlaganfalls verringern
  • einen Schlaganfall rechtzeitig erkennen können
  • sich bei einem Schlaganfall richtig verhalten

Besucher können das persönliches Risikoprofil dank eines individuellen Risiko-Check-Ups
ermitteln und alle dafür notwendigen Untersuchungen kostenlos durchführen lassen.

Die Schlaganfall-Station ist während der gesamten Veranstaltung zur Besichtigung geöffnet.

In Vorträgen erörtern die Experten der Schlaganfall-Station mögliche Risikofaktoren.

Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Region.

Schlaganfall-Aktionstag im St. Johannes Krankenhaus
10. November 2012 von 10:00 bis 13:00 Uhr

Der Eintritt ist frei

Allgemeine Informationen

GFO Kliniken Troisdorf – Betriebsstätte St. Johannes Sieglar
Wilhelm-Busch-Straße 9
53844 Troisdorf (Sieglar)

Tel.: 02241 488-0
Fax: 02241 488-303

E-Mail:
info(at)johannes-krankenhaus.com

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